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Jeder Satz muss sich zeichnen lassen. Diese eine Regel behebt die meisten Skriptprobleme.
Aktualisiert: 2026-09-10
Der erste Satz entscheidet, ob die Zuschauer bleiben. Beginne nicht mit „Heute sprechen wir über“. Starte mit einer vertrauten Szene, einer Behauptung, die leicht falsch klingt, oder einer direkten Frage. Nenne dann innerhalb von drei Sätzen die naheliegende Antwort und widerlege sie. Diese Wendung sichert dir die nächste Minute Aufmerksamkeit.
Ein Whiteboard-Video zeichnet, während die Stimme spricht. Deshalb braucht jeder Satz eine sichtbare Handlung für den Stift. „Das Enzym senkt die Aktivierungsenergie“ ist eine Sackgasse. „Das Enzym hält die beiden Moleküle so dicht zusammen, dass sie einrasten“ ergibt ein Bild. Wenn du etwas Abstraktes schreibst, beschreibe direkt danach, wie es konkret aussieht. Beispiele sind besser als Metaphern. Nutze höchstens eine Metapher pro Video, und zwar für die schwierigste Idee.
Jeder Absatz wird zu einem Bild. Muss ein Bild 40 Sekunden Sprache tragen, wird es zur Collage. Plane drei Sätze, zwölf bis sechzehn Sekunden und eine vollständige Idee pro Absatz. Braucht ein Absatz zwei verschiedene Bilder, sind es zwei Absätze. Trenne sie durch eine Leerzeile, denn das Tool erkennt Leerzeilen als Board-Grenzen.
Beginne Skripte wie „fünf Wege“ oder „drei Fehler“ mit einem direkten Einstieg. Nenne dann alle Punkte in einem Vorschau-Satz und deute den letzten an. Gib jedem Punkt eine Aussage, eine Begründung und zwei oder drei konkrete Schritte. Kehre am Ende zum Einstiegsmoment zurück. Sprich die Zahl aus, etwa „Weg Nummer drei“, damit das Bild eine Nummernkarte zeigen kann.
Rechne im Englischen mit etwa 150 Wörtern und im Chinesischen mit etwa 270 Zeichen pro Videominute. Ein einminütiges Video umfasst neun bis zwölf Sätze.
Bei Ratgeber- und Story-Videos ja. Für Erklärvideos über Wissenschaft und Geschichte eignet sich eine neutrale Stimme besser.
Nein. Das Storyboard-System wählt die Bilder anhand des Sprechertexts aus. Regieanweisungen sind nur für feste Vorgaben nötig, etwa eine wiederkehrende Figur oder eine Zahlenkarte.
Ja. Eingefügte Skripte werden Wort für Wort übernommen; nur die Absatzumbrüche bestimmen die Aufteilung der Zeichenflächen.